Das Lübecker Tanzforum und das Kino Koki präsentieren das

1. Lübecker Tanzfilmfest

vom 16. bis 19. September 2010
im Lübecker Tanzhaus, Fackenburger Alle 78a
(nicht im Koki in Mengstraße)

Wir zeigen herausragende Tanzfilme und im Anschluss eigens für das Tanzfilmfest erarbeitete Choreografien zum Film. Unter anderem sind dabei ‘The Tango Lesson’ von Sally Potter, der Ballettfilm ‘Die roten Schuhe’, die hinreißende Carmen-Adaption ‘U-Carmen’ oder die Dokumentation über Pina Bauschs ‘Kontakthof’. Die Tanzdarbietungen reichen vom klassischen Ballett bis zum Tango Argentino. Für Kinder wird es den Film ‘Billy Elliot – I will dance’ geben.
Programm:

Donnerstag, 16. September um 19:30 Uhr

The Tango Lesson

GB 1997, 101 min., FSK: ab 6
R+B: Sally Potter, K: Robby Müller, D: Sally Potter, Pablo Veron, Gustavo Naveira, Fabian Salas, Carlos Copello

Während die Filmemacherin Sally mit Unterbrechungen an einem Drehbuch für Hollywood schreibt, das ihr immer weniger gefällt, entdeckt sie den Tango. Sie nimmt Unterricht bei Pablo, einem argentinischen Tangotänzer. Im Laufe der Tanzstunden verlieben sie sich ineinander und schließen eine Handel ab: Wenn er eine Tangotänzerin aus ihr macht, wird sie einen Filmstar aus ihm machen.

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Freitag, 17. September um 19:30 Uhr

Tanzträume - Jugendliche tanzen 'Kontakthof' von Pina Bausch

D 2009, 89 min., FSK: ab 6
R+B: Anne Linsel, K: Rainer Hoffmann

Am 7. November 2008 war Tanztheater-Premiere am Wuppertaler Schauspielhaus: Jugendliche tanzten "Kontakthof", ein Stück von Pina Bausch. Fast ein Jahr lang haben vierzig Schüler und Schülerinnen verschiedener Wuppertaler Schulen auf dieses Ziel hingearbeitet. Wöchentlich haben sie sich getroffen, um unter der Leitung der ehemaligen Bausch-Tänzerinnen Jo Ann Endicott und Bénédicte Billiet das Stück einzustudieren. Pina Bausch selbst kam regelmäßig zu den Proben, um intensiv mit den 14- bis 18-Jährigen zu arbeiten. Anne Linsel und Rainer Hoffmann haben die Proben der Jugendlichen von April bis zur Premiere im November 2008 begleitet.

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Samstag, 18. September um 16:00 Uhr

Billy Elliot – I will dance

GB 2000, 112 min., FSK: ab 6
R: Stephen Daldry, B: Lee Hall, K: Brian Tufano, D: Julie Walters, Gary Lewis, Jamie Draven, Jean Heywood, Jamie Bell

Billy wächst in einer englischen Stadt auf, deren Bewohner hauptsächlichvom Bergbau leben. Als er seine Leidenschaft für den Tanz entdeckt, schließt sein engstirniger Vater ihn aus der Familie aus und Billy muss sich entscheiden.Jugend-Drama über den Weg zu sich selbst. Der Film wird im Tanzforum in der Fackenburger Allee 78a gezeigt.

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Samstag, 18. September um 19:30 Uhr

Die roten Schuhe

GB 1948, 133 min., FSK: ab 12
R+B: Michael Powell, Emeric Pressburger, K: Jack Cardiff, D: Moira Shearer, Anton Walbrook, Marius Goring, Robert Helpmann

Die Truppe des weltberühmten Lermontov-Balletts erhält während eines Gastspiels in London zwei neue Mitglieder: die Tänzerin Victoria Page und den jungen Komponisten Julian Craster, der als Dirigent für Orchesterproben engagiert wird. Boris Lermontov, der Chef der Truppe, ist der bedeutendste Ballett-Impresario seiner Zeit. Für ihn arbeiten Spitzenkönner, von denen er eiserne Disziplin verlangt.
In Monte Carlo bringt Lermontov ein neues Ballett nach Andersens Märchen "Die roten Schuhe" heraus. Die Musik dazu hat Craster komponiert, die Solopartie wird Victoria Page anvertraut. Beide feiern bei der Premiere einen persönlichen Triumph.
Lermontov hat fortan große Pläne mit den jungen Künstlern und ist enttäuscht, als sich aus der Partnerschaft zwischen Victoria und Julian eine tiefe Liebe entwickelt. Da er künstlerische Höchstleistungen für unvereinbar mit persönlichen Bindungen hält, stellt er Victoria vor die Wahl zwischen Karriere und Liebe ...

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Sonntag, 19. September um 19:30 Uhr

U-Carmen

ZA 2005, 126 min., FSK: ab 6
R: Mark Dornford-May, B: Dornford-May, Garland, Driver, K: Giulio Biccari, D: Pauline Malefane, Andile Tshoni, Lungelwa Blou, Zorro Sidloyi

Mit U-CARMEN ist eine außergewöhnliche filmische Umsetzung einer der populärsten Opern der Welt - Bizets Oper "Carmen" - gelungen. Gesprochen und gesungen in Xhosa spielt U-CARMEN im dem heutigen südafrikanischen Township Khayelitsha. Auch in dem Überraschungssieger der diesjährigen Berlinale dreht sich alles um Liebe, Hass, Eifersucht, Rache, erotische Obsessionen und Wahnsinn ...
Mit einem hervorragenden Sänger- und Darstellerensemble vermittelt Regisseur Mark Dornford-May eine eindringliche Brisanz und Aktualität der Oper.